13.12.2013 – Clara Luzia

clara_luzia
Freitag, 13. Dezember 2013 in der Kulturfabrik Kufstein

Einlass 19 Uhr | Beginn 20 Uhr| VVK €15,- + Geb./AK € 19,-

Vorverkauf: Ö-Ticket, Kufa-Bar, Stadtamt Kufstein, Kufsteiner Musikhaus

Clara Luzia

Freitag, der 13. Dezember ist ein Glückstag – zumindest für alle, die grandiosen Indie-Pop aus heimischem Anbau zu schätzen wissen: Denn an diesem Abend spielt Clara Luzia, eine der vielseitigsten und profiliertesten Sängerinnen und Songschreiberinnen des Landes, eine exklusive Clubshow in der Kulturfabrik Kufstein.

Eigentlich ist Clara Luzia mit ihrem fünften Album We Are Fish (erschienen im Frühjahr 2013) dort gelandet, wo sie schon lange hinwollte: bei lauten, verzerrten Gitarren, dröhnenden Bässen und wuchtigen Drums. Der delikate Kammerfolkpop, mit dem sich die Künstlerin weit über Österreich hinaus einen Namen gemacht hatte, ist auf der neuen Platte eher in den Hintergrund getreten.

Doch beim Konzert in der Kulturfabrik Kufstein dürfte wieder alles anders werden: Denn dort tritt Clara Luzia in einer Duo-Besetzung auf, nur begleitet von der hervorragenden Cellistin Heidi Dokalik. Zu erwarten ist also ein intimer, aber umso intensiverer Abend mit einer der besten Singer/Songwriterinnen Österreichs!

Die Songs auf „We Are Fish“ decken stilistisch und inhaltlich ein breites Feld ab: Sie erzählen von der eigenen Endlichkeit („A Presentiment“), von der Notwendigkeit des Absturzes vor dem Wiederaufstieg („The Fall“), von inneren Dämonen („The menace is my head“), vom Verhältnis zwischen Musikern und ihrem Publikum („No one’s watching“), aber auch von Wolfsmenschen, die sich im Wald treffen, um gemeinsam ihren Verwandlungstanz zu begehen („With headlights on“) …

Hintergrundinfo: 1999 gründete Clara Luzia Maria Humpel (wie sie mit vollem Namen heißt) zusammen mit ihrer Schwester Veronika und Elisabeth Gettinger die Formation „Alalie Lilt“, die in der Folge zum Sextett wuchs und zwei Alben vorlegte. 2006 erschien dann das erste Clara Luzia-Album „Railroad Tracks“, ein Jahr später bereits „The Long Memory“ (mit dem hypnotischen FM4-Hit „Morning Light“). Mit den Folgealben „The Ground Below“ (2009) und „Falling into Place“ (2011) konnte Clara Luzia ihren Status als eine der spannendsten heimischen Musikerinnen ihrer Generation untermauern.

Fotonachweis: Sarah Haas

No One’s Watching (vom neuen Album „We Are Fish“):
http://www.youtube.com/watch?v=BQM_ZGkNsYA

Morning Light (von „The Long Memory“, 2007):
http://www.youtube.com/watch?v=ZzWPgcZKxes

Auftritt bei Willkommen Österreich:
http://www.willkommen-oesterreich.tv/pl.php?plid=206#F206